Rebelzer bei "Gute Leude - Das Hamburg Gespräch"

In „Gute Leude – Das Hamburg Gespräch“ mit Lars Meier erzählt der Hamburger Street-Art-Künstler Rebelzer, wie aus Hamburg für ihn über die Jahre nicht nur ein Wohnort, sondern eine Leinwand geworden ist. Er spricht darüber, warum er sich nach vielen Jahren mit eigenem Laden auf St. Pauli bewusst für mehr Freiheit und Reisen entscheidet und wie sehr ihn das Arbeiten „von der Straße für die Straße“ bis heute prägt. Dabei gibt er Einblicke in die Entstehung seiner bekannten „Freaks“, die ihren Ursprung in einfachen Skizzen am Telefon hatten, und beschreibt, wie sich seine Kunst aus dem klassischen Graffiti heraus entwickelt hat. Außerdem berichtet er von seinem künstlerischen Durchbruch während der Finanzkrise, als weiße Plakatflächen in der Stadt plötzlich zu seinen Bühnen wurden, und warum ihn gerade Hamburgs urbane Räume bis heute inspirieren. Rebelzer spricht über den Wandel der Stadt, seine enge Verbindung zu St. Pauli und darüber, warum Freiheit für ihn bedeutet, unterwegs zu sein, ohne genau zu wissen, wo er am nächsten Tag aufwacht. Nicht zuletzt geht es um seinen Blick auf Besitz, Glück und Selbstständigkeit – und darum, warum er sich ein Leben ohne klassischen Nine-to-Five-Job bewusst bewahrt hat.

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